Ein natürlicher Teich sorgt unter normalen Bedingungen (das heißt bei einem intakten ökologischen Gleichgewicht) selbst für die eigene Reinigung. Bei künstlich angelegten Gartenteichen ist dies jedoch oft nicht der Fall, und so werden für diese spezielle Filteranlagen benötigt, die das Teichwasser ständig umwälzen und dabei die kleineren bis mittleren Schmutzpartikel aus dem Wasser herausfiltern.
Ohne Filteranlagen würde sich das Wasser nach und nach mit zum Beispiel Algen, Fischkot oder auch Pflanzenbestandteilen vom Ufer anreichern, was zu einer erhöhten Belastung des Teiches mit Schadstoffen und Krankheitserregern führen würde. Damit würde das Teichwasser nicht nur eine unschöne Trübung annehmen, eventuell sogar mit Schaumbildung auf der Oberfläche – auch die Teichbewohner, Fische und Pflanzen, würden massiven Schaden nehmen.
Es empfiehlt sich also dringend, beim Anlegen eines künstlichen Teiches auf Filteranlagen zurückzugreifen. Es gibt im Fachhandel spezielle Filteranlagen, die unter Wasser angebracht werden und eher für kleine Teiche geeignet sind. Sie bieten zwar den Vorteil der quasi “Unsichtbarkeit”, sind jedoch auch wartungsintensiver und anfälliger für Verstopfung. Alternativ hierzu gibt es Filteranlagen, die am Teichrand installiert werden. Hier besteht die Herausforderung an den Gärtner eher darin, diese optisch zu integrieren, denn Filteranlagen als solche sind nicht besonders dekorativ im Garten. Aber auch hierfür bietet der Fachhandel verschiedene Varianten und Hilfsmittel.
Manche Filteranlagen arbeiten zusätzlich mit UV-Licht, was die Wasserqualität bzw. das Aufkommen von Keimen ebenfalls in Balance hält. Vorabinformation und Beratung beim Anlagenkauf hilft Ihnen, in Bezug auf Handhabung und Leistung das richtige Modell für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.